Forstschutz Aktuell 52/2011

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Steyrer G., Tomiczek Ch., Lackner Ch. [Red.]: Forstschutzsituation 2010 in Österreich - Erhebungen und Diagnosen des BFW und Dokumentation der Waldschädigungsfaktoren 2010. 89 S.






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Inhaltsverzeichnis

  • Tomiczek, Ch.; Cech, Th.L.; Fürst, A.; Hoyer-Tomiczek, U.; Krehan, H., Perny, B., Steyrer, G.: Waldschutzsituation 2010 in Österreich
  • Steyrer, G.; Krehan, H.: Borkenkäfer-Kalamität 2010: Schäden weiterhin sehr hoch
  • Hoyer-Tomiczek, U.; Cech, Th.L.: Situation der Quarantäne-Schadorganismen im Jahr 2010
  • Fürst, A.: Österreichisches Bioindikatornetz - Schwefelergebnis 2009 liegt im Trend, für 2010 zeichnet sich eine leichte Verbesserung ab
  • Steyrer, G.; Krenmayer, Schaffer, H.: Dokumentation der Waldschädigungsfaktoren (DWF) 2010
  • Karten


Kurzfassung

Die feuchte Witterung des Jahres 2010 dürfte die Vitalität der meisten Baumarten, aber auch verschiedene Pilzkrankheiten begünstigt und die Insektenschädlinge hingegen benachteiligt haben. Trotzdem gingen die Borkenkäferschäden nicht wesentlich zurück. Das Schadausmaß lag erneut bei 2,7 Millionen Festmeter und erreichte damit beinahe die Rekordhöhe des Jahres 2009. Abiotische Schäden durch Sturm und Schnee wurden in einer Höhe von rund 820.000 Festmetern dokumentiert. Unterschiedliche Faktoren verursachten auffällige Schadsymptome an Kronen und Stämmen von Lärche (Larix decidua); das Wirkungsgefüge der beteiligten Schädlinge und Krankheiten sowie abiotischer Faktoren ist noch ungeklärt. Witterungsbedingt waren 2010 Erkrankungen durch Nadel- und Blattbräunepilze an zahlreichen Baumarten sehr häufig. Das Eschentriebsterben (Hymenoscyphus pseudoalbidus) hat sich weiter in bislang krankheitsfreie Gebiete in Osttirol und Kärnten ausgebreitet. Das Befallsgebiet von Mycosphaerella dearnessii (Lecanosticta-Krankheit der Kiefer) hat sich vergrößert, die Krankheit wurde auch in mehreren Städten in Oberösterreich und in der Steiermark gefunden. In Braunau am Inn hat sich die Situation hinsichtlich des Asiatischen Laubholzbockkäfers Anoplophora glabripennis entspannt: 2010 wurde kein befallener Baum festgestellt.


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